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Über Domino's Presse Für mehr Tierwohl in der Hühnerhaltung: Domino’s verpflichtet sich zum Better Chicken Commitment

 

Für mehr Tierwohl in der Hühnerhaltung

Domino’s Pizza verpflichtet sich zur Einhaltung des Better Chicken Commitments


 

Hamburg, Dezember 2020 - Domino’s Pizza Deutschland unterstützt das Better Chicken Commitment (auch bekannt als Europäische Masthuhn-Initiative), um die Haltungsbedingungen von Masthühnern deutlich zu verbessern. Die Selbstverpflichtung sieht eine Umsetzung der darin festgelegten Standards bis 2026 vor. Gemeinsam mit den Ländern Frankreich, Niederlande, Belgien, Luxemburg und Dänemark innerhalb der Domino’s Pizza Enterprises Group hat die Pizzalieferkette dazu eine europäische Partnerschaft mit der Tierschutzorganisation Compassion in World Farming (CIWF) geschlossen. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt als Mitbegründer des Better Chicken Commitments begrüßt diesen Schritt.

 

Verstärkter Qualitätsansatz auf europäischer Ebene
Mit mehr als 1.000 Stores in sechs europäischen Ländern und 70 Millionen Pizzen pro Jahr möchte Domino’s Pizza ein klares Zeichen in dem Bestreben setzen, seine Speisekarte noch nachhaltiger zu gestalten. Für beste Qualität arbeitet das Unternehmen eng mit seinen Lieferanten zusammen. Dabei konnte es sich an die veränderten Essgewohnheiten seiner Kunden und die sich wandelnden Erwartungen der Verbraucher anpassen und achtet insbesondere auf die Herkunft seiner Produkte. Um in seinem Qualitätsansatz noch einen Schritt weiter zu gehen, unterstützt Domino’s Pizza das Better Chicken Commitment (BCC), das im deutschsprachigen Raum auch als Europäische Masthuhn-Initiative bekannt ist. Im Rahmen der dafür geschlossenen europäischen Partnerschaft mit der CIWF, einer Tierschutzorganisation, die sich auf die Unterstützung von Unternehmen in diesem Bereich spezialisiert hat, definiert die Pizzalieferkette begleitet von Tierschutzexperten aus der wissenschaftlichen Forschung, der Veterinärmedizin, aus dem Supply Chain Management und der Marketingkommunikation seine Herausforderungen zur Zielerreichung bis 2026 durch die Festlegung von Fortschrittszielen. Damit reiht sich Domino’s Pizza Deutschland in die Liste von Unternehmen ein, die sich dem BCC ebenfalls angeschlossen haben.

 

Das Better Chicken Commitment
Das BCC (oder Europäische Masthuhn-Initiative) wurde von der CIWF, der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und 28 weiteren Nichtregierungsorganisationen in Europa ins Leben gerufen, um den größten Problemen in der Hühnermast entgegenzuwirken und die Bedingungen, unter denen Hühner aufgezogen und geschlachtet werden, deutlich zu verbessern. Erreicht wird dies insbesondere durch eine geringere Besatzdichte, die Verwendung langsamer wachsender Rassen, die Bereitstellung von Sitzstangen und natürlichem Licht sowie die Anwendung respektvollerer Schlachtmethoden.

 

Die Verpflichtungen von Domino’s Pizza Deutschland bis 2026 nach BCC-Kriterien
Bis 2026 wird Domino’s Pizza Deutschland 100% seines Hähnchenfleischs in allen deutschlandweiten Stores von Lieferanten beziehen, welche die Anforderungen des BCC erfüllen:

  • Angemessenere Genetik, für eine bessere Lebensqualität

  • Eine geringere Besatzdichte in der Haltung

  • Natürliches Licht, Sitzstangen und Substrate zum Picken zur Förderung eines natürlichen Verhaltens

  • Schlachtung mit tierfreundlicheren Methoden

  • Eine externe Prüfung, die sich mit der Einhaltung der Normen befasst, und jährliche öffentliche Berichte, in denen die erzielten Fortschritte hervorgehoben werden

  

Better Chicken Commitment

 

Stoffel Thijs, CEO Domino’s Pizza Deutschland: „Der Beitritt zum Better Chicken Commitment ist für uns der logische nächste Schritt, um unserem Anspruch einer verbesserten, nachhaltigen Tierhaltung, die dem Wohl der Tiere entspricht, gerecht zu werden. Seit vielen Jahren arbeiten wir gemeinsam mit unserem Lieferanten daran, die Standards in der Tierindustrie zu verbessern, und verzichten beispielsweise auf Eier aus Käfighaltung. Darüber hinaus erweitern wir unsere Speisekarte kontinuierlich um vegane Alternativen. Wir freuen uns sehr, mit der CIWF einen Partner gefunden zu haben, der uns helfen wird, unsere Tierschutzpolitik in den kommenden Jahren weiter zu professionalisieren.“

 

Dr. Tracey Jones, Global Director of Food Business CIWF: „Wir freuen uns sehr, dass sich Domino’s Pizza Deutschland und seine europäischen Partnerländer dem Better Chicken Commitment angeschlossen haben. Diese Verpflichtung kommt zu einer besonders herausfordernden Zeit für die Lebensmittelindustrie, aber Domino’s entscheidet sich dafür, die Bedenken seiner Kunden klar anzusprechen und dem Wohlergehen von Masthühnern in seiner Lieferkette Priorität einzuräumen. Gemeinsames Handeln in der gesamten Branche ist notwendig, um ‚Better Chicken‘ zu einem Erfolg zu machen, und wir freuen uns darauf, weiterhin mit Domino’s zusammenzuarbeiten, um sie bei der Umsetzung ihrer Masthühnerschutzstrategie zu unterstützen.“

 

Mahi Klosterhalfen, Präsident Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt: „Wir freuen uns, dass Domino’s mit seiner Zusage Verantwortung für die Lebensbedingungen sogenannter Nutztiere übernimmt. Politik und Landwirtschaft sorgen leider kaum für deren Schutz. Mit der Europäischen Masthuhn-Initiative etablieren wir daher einen neuen Mindeststandard in der Hühnermast und verringern so das Leid von Millionen Tieren. Hunderte Unternehmen in Europa, den USA und Kanada machen sich daran, unsere Tierschutzforderungen umzusetzen. Wir werden mit Sicherheit noch viele weitere dazugewinnen, denn kein verantwortungsvolles Unternehmen kann es sich leisten, Tierqual zu unterstützen.“

 

Über die Compassion in World Farming:
CIWF ist als die führende internationale Wohltätigkeitsorganisation für den Schutz von Nutztieren anerkannt. Sie wurde 1967 von dem britischen Milchbauer Peter Roberts gegründet, der sich Sorgen über die Entwicklung der intensiven Massentierhaltung machte. Das Food Business Team von CIWF arbeitet mit den weltweit führenden Lebensmittelunternehmen zusammen, um durch prestigeträchtige Auszeichnungen zu Fortschritten zu inspirieren und Produkte und Initiativen zu unterstützen, die einen greifbaren Nutzen für Nutztiere darstellen. CIWF fördert auch den Einkauf von Lebensmitteln aus artgerechter Haltung im öffentlichen Sektor.
www.compassioninfoodbusiness.com

 

Über die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt:
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich gegen Massentierhaltung und für die vegane Lebensweise ein. Dafür nutzt sie juristische Mittel und wirkt auf wichtige Akteure aus Wirtschaft und Politik ein, um Tierschutzstandards zu erhöhen, den Verbrauch von Tierprodukten zu reduzieren und das pflanzliche Lebensmittelangebot zu verbessern. Interessierten bietet sie fundierte Informationen und zeigt Alternativen auf. 
https://albert-schweitzer-stiftung.de